Der süße Duft von gekochtem Mais, der an einem Sommernachmittag aus dem Topf strömt, hat etwas Magisches. Dieses Rezept benötigt keine besonderen Gewürze, nur ein Geheimnis: Es wird mit den eigenen Blättern gekocht, genau wie es Mütter und Großmütter seit Generationen tun.
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 10–20 Minuten (je nach Maissorte und -festigkeit)
Portionen: 10 Kolben
Zutaten
: 10 zarte, frische Zuckermaiskolben (vorzugsweise grün, mit frischen Hüllblättern)
Wasser (ausreichend, um die Kolben vollständig zu bedecken)
Zum Servieren: Salz (nach Geschmack), eventuell etwas Butter für Feinschmecker
Zubereitung Schritt für Schritt
: 1. Mais
und Blätter vorbereiten
Entfernen Sie die äußeren, schmutzigen Blätter von den Maiskolben und entsorgen Sie diese. Trennen Sie jedoch vorsichtig die inneren, schönen, hellgrünen, zarten Blätter ab und waschen Sie diese gründlich – sie verleihen dem Gericht seinen besonderen Geschmack! Entfernen Sie außerdem die Maisfäden (die braunen Fäden) von den Kolben.
- Den Topf auskleiden
Nehmen Sie einen großen, tiefen Topf. Legen Sie die Hälfte der gewaschenen Blätter auf den Boden. Dieses grüne Bett schützt die unteren Schläuche vor dem Verkleben und versorgt das Wasser zudem kontinuierlich mit Aroma von unten.
-
Maiskolben anordnen:
Falls die Maiskolben zu lang sind und nicht gut Platz finden, können Sie sie halbieren. Legen Sie die Kolben dicht nebeneinander und übereinander auf das Laubbett. -
Die „Decke“ auflegen:
Bedecken Sie die Maiskolben mit den restlichen grünen Blättern, als würden Sie sie in eine Decke einwickeln. Diese oberste Blätterschicht sorgt dafür, dass der Dampf nicht entweicht und die obersten Kolben perfekt gar werden. -
Gießen und kochen lassen:
Geben Sie so viel kaltes Wasser in den Topf, dass die oberste Blattschicht gerade bedeckt ist. Legen Sie
einen Deckel auf den Topf und bringen Sie das Wasser bei starker Hitze zum Kochen. Sobald es zu köcheln beginnt, reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe, damit das Wasser gleichmäßig köchelt.
Das große Geheimnis: Niemals Salz ins Kochwasser geben! Salz verhärtet die Haut der Maiskörner. Echter Zuckermais ist honigsüß, weil er von Natur aus Zucker enthält und die Blätter zuckerhaltig sind.
6. Garzeit (Stechprobe):
Der moderne, supersüße Zuckermais benötigt von Anfang an nur 10–15 Minuten. Bei etwas volleren, reiferen Kolben kann die Garzeit bis zu 20 Minuten betragen. Zum
Testen einen Spieß oder eine Gabel in eine der Augen stechen: Wenn sie sich butterweich anfühlt, ist der Mais gar!
- Servieren:
Den fertigen Mais luftdicht verschließen und vorsichtig mit einer Zange aus dem kochenden Wasser nehmen. Noch warm und dampfend servieren und erst kurz vor dem Verzehr mit feinem Salz bestreuen.
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